Arbeitskreis gegründet

28.Januar 2012

In den letzten Monaten hat sich einiges getan…diese Seite gehört ab jetzt der Vergangenheit an. Alles Neue und Weitere zukünftig hier: www.vfbfueralle.de

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VfB für ALLE!

23.November 2011

Rückblick auf die Antirassistischen Aktionswochen 2011

Die Organisation der antirassistischen Aktionswochen der Oldenburger Fanszene brachte in diesem Jahr einige Veränderungen mit sich. Unser Arbeitskreis beschloss, unabhängig von FARE (Football against Racism in Europe) eigene Wege zu gehen und fasste die Aktivitäten unter dem Namen „VfB für alle“ zusammen. Der Fokus unserer Aktivitäten konzentrierte sich in diesem Jahr vor allem auf die Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen, mit denen wir auf verschiedene Formen von Diskriminierung hinweisen sowie einen Beitrag dazu leisten wollten, selbige abzubauen.

Auftakt in Göttingen

Eingeleitet wurden die Aktionswochen mit einer Choreographie im Rahmen unseres Auswärtsspieles in Göttingen. Auf einem ca. 10 Meter langem Spruchband befand sich die Aufschrift „VfB für Alle-gegen jede Diskriminierung“ auf dem sich auch unser neu geschaffenes Logo befand. Im Block gab es hierzu eine Wendechoreographie. Auf insgesamt 15 Doppelhaltern wurde zunächst das Vereinswappen hochgehalten. Nachdem selbige gewendet worden sind,  wurde auf verschiedenen Logos verdeutlicht, wer alles von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sein kann.

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Leider sind auf den uns vorhandenen Fotos nicht alle Halter bzw. deren Symbole deutlich zu erkennen, weshalb wir an dieser Stelle auch noch einmal auf dieses Bild sowie den dazugehörigen (durchaus interessanten Blog) hinweisen möchten:

http://flutlichtfreak.wordpress.com/2011/10/17/rsv-gottingen-05-vfb-oldenburg-16-10-2011/#wpcom-carousel-295

Auch die Göttinger (mit denen wir uns vorher gemeinsam zum Stadion begaben) präsentierten ein Spruchband zur selbigen Thematik:

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Besichtigung der Gedenkstätte Wehnen

Am darauf folgenden Freitag besuchten wir gemeinsam die Gedenkstätte Wehnen. Zunächst wurde uns von Alfred Fleßner (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) ein 2001 errichtetes Mahnmal präsentiert, danach begaben wir uns gemeinsam zum Friedhof Ofen auf dem vor einigen Jahren eine Gedenkstätte für die Opfer der NS Euthanasie errichtet wurde. Fleßner berichtete uns, dass die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen lange Zeit als eine psychiatrische Einrichtung galt, in der keine Euthanasie durchgeführt wurde. Allerdings wurden bereits vor der aus Berlin angeordneten „Aktion T4“  (http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4) Patienten systematisch und gezielt ausgehungert. Die Zahl der dadurch ums Leben gekommenen Patienten beruft sich auf ca. 1500 Personen.

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Im Anschluss begaben wir uns in die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ welche 2004 in Betrieb genommen wurde (www.gedenkkreis.de). In dem kleinen Raum wurde weites gehend alles unverändert gelassen, so auch der ehemalige Sezierraum, der als Raum des Gedenkens genutzt wird. In der ansässigen Ausstellung erfuhren wir mehr über die sog. „Erbgesundheitsmedizin“  der Nationalsozialisten und damit einhergehend über die Opfer selbiger. Besonders beeindruckend waren die „Roten Bücher“ in denen die Lebensgeschichten der Opfer und ihrer Familien festgehalten wurde. Insgesamt war die Ausstellung sehr eindrucksvoll und sie stimmt uns nachdenklich darüber, wie so etwas schreckliches überhaupt jemals geschehen konnte.

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Diaschau:  „Bilder als Erinnerung-Erinnerung an Bilder“ und Film „Enthüllung eines Geheimnisses“

Zwei Tage nach der Gedenkstättenbesichtigung erstatteten wir dem Verein Werkstattfilm e.V. (www.werkstattfilm.de) einen Besuch ab. Zunächst schauten wir uns den Film „Enthüllungen eines Geheimnisses“ an, in dem  Martin Goldschmitdt, Sohn eines ehemaligen KZ Häftlings aus Oldenburg, über die  Spurengeschichte seiner Familie berichtet. Sein Vater- Günther Goldschmidt – wurde im Rahmen des staatlich organisierten Judenboykotts die materielle Existenz entzogen und in das KZ Sachsenhausen deportiert, welches er überlebte und daraufhin unter widrigen Umständen mit seiner Familie nach Kuba, England und die USA emigrierte. In dem Film werden vor allem die dramatischen und zugleich erschreckenden Ausmaße deutlich, wie sehr die Oldenburger Bevölkerung von den damaligen Enteignungen profitierte und in selbige involviert gewesen ist.

Danach präsentierte der Vereinsvorsitzende Farschid Ali Zahedi die Diashow „Bilder als Erinnerung-Erinnerung an Bilder“. Hierbei handelte es sich um die künstlerische Umsetzung des Themas Arisierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Arisierung)  in Oldenburg. Der Verein projizierte im Jahr 2001 im Rahmen der Ausstellung „Ein offenes Geheimnis“ die Bilder von jüdischen Familien auf deren ehemaligen Wohnhäuser in Oldenburg. Viele dieser Häuser und die dazugehörigen Geschichten durften wir bereits im vorherigen Jahr im Rahmen des Stadtrundganges kennen lernen. Die Bilder stehen für sich und es bedurfte keiner weiteren Kommentare hierzu. Nach den Präsentationen verweilten wir noch gut zweieinhalb Stunden in den Räumlichkeiten von Werkstattfilm und unterhielten uns über deren Arbeit und über manch Schwierigkeiten, mit denen sich der Verein in der jüngsten Gegenwart auseinander setzen musste sowie über anstehende Projekte.

Werkstattfilm Logo

Filmpräsentation „Wir haben das alles satt“

Eine Woche später sahen wir uns im Fanprojekt den Film „Wir haben das alles satt“ der Filmemacherinnen Mehrandokht Feizi und Rebekka Schaefer an. In dem Film wird der Flüchtlingsstreik 2006 im Lager Blankenburg dokumentiert. Leo, Rodrigo und Makombe berichten über die menschenunwürdigen Bedingungen im Lager, in dem sie untergebracht und von dort von Beamten überwacht werden. Im Zuge des Streiks gründeten sie gemeinsam die Band Lés Refugiés (http://www.myspace.com/lesrefugies4), um in ihren Texten auf ihre Lebenssituation aufmerksam zu machen. Neben den Flüchtlingen kommen in dem Film noch weitere Protagonisten zu Wort, die uns näheres über die inzwischen abgeschaffte Residenzpflicht (http://de.wikipedia.org/wiki/Residenzpflicht_%28Asylverfahrensgesetz%29) sowie über das erniedrigende rassistische Gutscheinsystem (http://infozentrum-oldenburg.de/gutscheine.htm)  berichteten. In der darauf folgenden Diskussion entstand die Idee, sich evtl. mit den Flüchtlingen zu solidarisieren indem wir die Gutscheine im Rahmen unserer Heimspiele anbieten und das Geld den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Zudem zogen wir in Betracht letztere zu unseren Heimspielen einzuladen.

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Lesung mit Ronny Blaschke („Angriff von Rechtsaußen“)

Beendet wurden die antirassistischen Aktionswochen mit einer Veranstaltung des Journalisten Ronny Blaschke (http://ronnyblaschke.de) der uns sein neues Buch vorstellte und uns über rechte Rekrutierungsversuche beim Fußball informierte. Anhand verschiedener Beispiele  (u.a. Unterwanderungsversuche bei Lok Leipzig und beim VfB Lübeck sowie NPDler die als Schiedsrichter oder Trainer aktiv sind) verdeutlichte uns Blaschke, dass Rechtsradikalismus auf deutschen Fußballplätzen kein Einzelfall ist. Dabei ging er auch auf verschiedene Dresscodes sowie auf die Rolle der „unpolitischen“ Band Kategorie C ein. In diesem Kontext wies er darauf hin, dass es kein gesellschaftliches Feld gibt, das gänzlich unpolitisch ist und stellte zur Diskussion, warum ausgerechnet der Fußball ein attraktives Feld für Rechtradikale darstelle. In Zuge dessen hielten wir u.a. fest, dass einige Werte die von manchen Fans vertreten werden (u.a. der ständige Bezug zur Heimat, das Sich- Abgrenzen zu anderen Vereinen, Stärke zeigen, sich möglichst „,männlich“ geben zu müssen und die Bereitschaft sich seiner Gruppe anzupassen, … ) sich durchaus mit denen der Rechtsradikalen überschneiden und auch von uns Fans selbstreflexiv in Frage gestellt werden sollten. Vor diesem Hintergrund lobte uns Blaschke für unser antirassistisches Engagement und unser diesjähriges Motto „VfB für Alle!“. Schließlich soll das Stadion und das dazugehörige Umfeld einen Ort darstellen, an dem sich jede/r wohl fühlen kann-unabhängig davon, ob er oder sie ein Mann oder eine Frau ist, welche Person er/sie liebt, ob ein Migrationshintergrund oder eine Krankheit/Beeinträchtigung vorliegt, zu wenig Geld im Portemonnaie vorhanden ist oder die Person anderswertig als „schwach“ „unnütz“ und von der Norm abweichend kategorisiert wird.

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AKTIONSWOCHEN-UND DANN?

In den letzten drei Jahren haben wir uns verstärkt auf die einmal im Jahr stattfindenden Aktionswochen konzentriert. Aus unserer Sicht ist es jedoch nicht damit getan, einmal im Jahr verschiedene Veranstaltungen durchzuführen, weshalb wir unsere Aktivitäten zukünftig auf das ganze Jahr ausweiten möchten, welche unter dem  Motto „VfB für Alle“ zusammengefasst werden sollen. Einmal im Monat wird sich hierfür der dazugehörige Arbeitskreis treffen. Wie sich das ganze gestalten wird, hängt von uns ab und ist noch vollkommen offen. Wir sind guter Dinge, gemeinsam etwas bewegen zu können, um unsere Idee von einem Ort, von dem alle etwas haben und sich jede/r wohlfühlen kann, umzusetzen. Sobald es etwas Neues zu berichten gibt, werden wir euch hier oder auf einem anderem Blog auf dem Laufenden halten.

VfB für ALLE! Arbeitskreis im November 2011

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RAHMENPROGRAMM 2011

11.Oktober 2011

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Freitag, 21.10.

Besuch der Gedenkstätte Wehnen

Treffen: 15:30 vor dem Fanprojekt

Abfahrt der Buslinie 310 (ab Lappan): 15:50 Uhr

Beginn der Rundführung: 16:30

Kosten: 2 Euro

An diesen Freitag wollen wir gemeinsam die Gedenkstätte „Alte Pathologie“ in Wehnen besuchen und an einer Rundführung, die von Alfred Fleßner von der Carl von Ossietzky Universität durchgeführt wird, teilnehmen . Die Gedenkstätte, welche sich in der ehemaligen Leichenhalle der Heil- und Pflegeanstalt befindet wurde 2004 von Angehörigen der Opfer, die sich im Gedenkkreis Wehnen e.V. zusammengeschlossen haben, eröffnet. Die Alte Pathologie ist der historische Ort, der die Medizinverbrechen  vor und während und nach dem Nationalsozialismus in der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen wie in einem Brennglas sichtbar macht. Denn hier wurden alle getöteten Patienten “durchgeschleust”, sei es zur Aufbahrung oder zur Sektion, bevor sie auf dem nahe gelegenen Anstaltsfriedhof vergraben wurden. Bereits Ende des Ersten Weltkrieges wurde die systematische Ermordung von Menschen, die als „psychisch krank“ galten propagiert und vorbereitet. Das „Dritte Reich“ lieferte den passenden gesetzlichen Rahmen hierzu. Bis in das Jahr 1947 hinein starben mehr als 1500 Patienten an Unterernährung, Vernachlässigung und fehlender medizinischer Versorgung. Der Krankenmord (Euthanasie) war in der Anstalt zur alltäglichen Praxis geworden.

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Sonntag, 23. 10.

Diaschau „Bilder als Erinnerung – Erinnerung an Bilder“  und Film: Enthüllung eines Geheimnisses

Treffen: 14:30 vor dem Fanprojekt

Beginn: 15:00 (bei Werkstattfilm. Katharinenstraße 1)

Am Sonntag nehmen wir an einer Diaschau sowie an einer Filmvorführung in den Räumlichkeiten von Werkstattfilm teil. Die Diaschau „Bilder als Erinnerung – Erinnerung an Bilder“ ist die künstlerische Umsetzung des Themas „Arisierung in Oldenburg“. Die Diaschau dokumentiert das Ergebnis von Diaprojektionen an Oldenburger Plätzen und Gebäuden, die mit dem jüdischen Leben in Oldenburg in Verbindung stehen. Es wurden Motive jüdische Familien und Einzelpersonen auf die Häuser projiziert, in denen diese ehemals lebten oder deren Eigentum sie waren. Die Diaprojektionen sollten die verschütteten Dimensionen verschiedener Orte erhellen – nicht dauerhaft, sondern als flüchtiges Bild, das sich im Kopf der Passanten festsetzt. Für alle, die nicht zufällig Beobachter der Projektionen im Oldenburger Stadtraum wurden, gibt die Diaschau einen guten Eindruck von diesem Projekt und ist zugleich eine Erinnerung an die verfolgten jüdischen Bewohner Oldenburgs.

Anschließend werden wir uns den Film „Enthüllung eines Geheimnisses“  (Dauer: ca. 35 Minuten) anschauen. Der Dokumentarfilm erzählt von der zweiten jüdischen Generation nach dem Holocaust. Die Begegnung des Regisseurs mit Martin Goldschmidt, dem Enkelsohn eines ehemaligen KZ-Häftlings aus Oldenburg, steht im Mittelpunkt des Films. Martin Goldschmidt erzählt über die Spurensuche seiner Familiengeschichte. Die Kinder und Enkel der jüdischen Bürger haben Deutschland meist schweigend den Rücken gekehrt. Der Film von Farschid Ali Zahedi ist im Rahmen des Projekts über den wirtschaftlichen Boykott und die Enteignung jüdischen Eigentums in Oldenburg entstanden. Er wirft die Frage auf, wer die Nutznießer der „Arisierung“ waren und ist ein Beitrag zu einer in Deutschland heute noch unbeliebten Debatte um die Eigentumsrechte an jüdischem Vermögen.

Durch die Veranstaltung führt uns Farschid Ali Zahedi vom Verein Werkstattfilm, der mit uns bereits im vergangenen Jahr den historischen Stadrundgang durchgeführt und den Film „Jan vom Damm“ gezeigt hat.

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Freitag, 28.10.

Filmpräsentation „Wir haben das alles satt“

Ort: Fanprojekt

Beginn: 19:30

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=deuiTR4kwMU

Im Oktober 2006 boykottieren die Flüchtlinge im Lager Blankenburg/Oldenburg die Kantine und die Ein-Euro-Jobs. Sie streiken, demonstrieren und fordern ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben ein. Während des Streiks kommen mehrere Flüchtlinge zusammen, die ihren Protest mit Musik und ihrer Stimme nach außen tragen. Kurz danach gründen Leo de l‘est, Makombe und Rodrigo die Band „Les Réfugiés“, die bis heute bundesweit auftritt. Sie erzählen in ihren Texten vom Leben in der Isolation, der permanenten Angst vor Abschiebung, der unmenschlichen Situation im Lager, aber auch von Rassismus, Kolonialismus und der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Realität, in die sie hier gezwungen werden, wollen sie nicht länger hinnehmen. Ihre Musik verstehen sie als Teil eines Kampf um Veränderung.Die Filmemacherinnen Mehrandokht Feizi, Asylbewerberin aus dem Iran,
und Rebekka Schaefer haben die Band in einem Zeitraum von zehn Monatenmit der Kamera begleitet. Das cineastische Ergebnis schauen wir uns gemeinsam an diesem Freitag an. Möglichweise werden nach der Aufführung die  Regisseure und einige der Darsteller_innen vor Ort sein und uns etwas über die Entstehung des Films, über Flüchtlings und Lagerpolitik sowie über den weiteren Verlauf nach dem Film erzählen.

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Freitag, 04. 11.

Lesung mit Ronny Blaschke: Angriff von Rechtsaußen

Ort: Sportpark Donnerschwee (Otterweg 36)

Beginn: 19:30

Kosten: 2 Euro + Spende

Die diesjährige antirassistische Aktionswoche wird mit einer Lesung des Autoren Ronny Blaschke  beendet. Blaschke ist Herausgeber des kürzlich erschienenen Buches „Angriff von Rechtsaußen-wie Neonazis den Fußball mißbrauchen.“ in dem er rechte Rekrutierungsversuche beim Fußball aufzeigt: NPD-Mitglieder rekrutieren Nachwuchs in der Anhängerschaft des 1. FC Lok Leipzig; in Sachsen-Anhalt arbeitet ein Rechts­radikaler als Jugendtrainer; in Dortmund gibt es Überschneidungen zwischen Autonomen Nationalisten und Fanszene. Dass bei Teilen der Fans rechtsextreme Einstellungen verwurzelt sind, zeigt sich, wenn rassistische, antisemitische oder schwulenfeindliche Parolen angestimmt werden.
Blaschke sprach mit Neonazis ebenso wie mit Sozialarbeitern, Forschern und Vertretern aus Politik und Verfassungsschutz. Sein Buch gewährt alarmierende Einblicke in ein Problemfeld, über das wenig bekannt ist. Zugleich wertet es Erfahrungen und Vorschläge aus, wie dem Einfluss Rechtsradikaler in den Vereinen und Stadien begegnet werden kann. Und es plädiert für eine politische Diskussionskultur in einer Branche, die sich ihrer sozialen Verantwortung zu selten bewusst ist.

Rechtsaußen

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Antirassistische Aktionwochen 2011 (16.Oktober- 04. November 2011)

6.Oktober 2011

Mit unserem Auswärtsspiel in Göttingen beginnen unsere antirassistischen Aktionswochen, welche in diesem Jahr vom 16. Oktober  bis zum 04. November 2011 in Oldenburg sowie im Rahmen unserer Auswärtsspiele stattfinden werden.  Anders als in den vergangenen Jahren zuvor werden wir uns in diesem Jahr nicht direkt den Aktivitäten von FARE (Football against Racism in Europe) anschließen. Dies hat aus unserer Sicht vielerlei Gründe.  Zum einen spielt sicherlich die UEFA als ein Teil des FARE Netzwerkes eine  Rolle für unsere Entscheidung. Diese zeichnete sich in der Vergangenheit dadurch aus, dass sie einerseits die Aktivitäten der Aktionswoche dazu nutzte um ihr Image aufzupolieren, andererseits aber Fanrechte der beteiligten Fanszenen enorm einschränkte. So geschehen beispielsweise  bei Spielen des FC Bayern München, bei denen es zu Verboten von aus der Sicht der UEFA unliebsamen Choreographien und Zaunfahnen gekommen ist ohne sich genauer mit den Hintergründen auseinandergesetzt zu haben. Dies hat bereits im vergangenen Jahr viele Fangruppierungen, welche sich jahrelang im FARE Netzwerk  engagiert haben, dazu veranlasst,  sich nicht weiter an der FARE Action Week zu beteiligen, so dass auch wir uns letztlich dazu entschieden haben, uns in diesem Jahr mit den betroffenen Gruppen zu solidarisieren und somit keine finanzielle Förderung von FARE beantragt haben.

Die Nicht- Teilnahme an der FARE Actionweek soll jedoch keinesfalls die Schlußfolgerung zulassen, dass wir uns auf unseren bisherigen Aktivitäten ausruhen wollen. Das diesjährige Pokalspiel gegen den Hamburger Sportverein, bei dem explizit aufgrund von Sicherheitsbedenken sämtliche Rollstuhlfahrer_innen  vom Geschehen im Stadion ausgeschlossen worden sind und sich der Verein sowie der DFB der Verantwortung für diese Situation entzogen haben, hat uns gezeigt, dass es innerhalb der eigenen Strukturen noch viel zu bewegen, zu verändern und zu verbessern gilt, um letztlich einen Ort schaffen zu können, von dem am Ende alle etwas haben.  Deshalb wollen wir uns in Zukunft noch weiter auf das konkrete Geschehen in Oldenburg konzentrieren, uns aktiv beteiligen anstatt uns nur auf eine einmal im Jahr stattfindende Aktionswoche zu konzentrieren. Den Startpunkt hierfür bildet das Spiel bei unseren Freunden in Göttingen, bei dem wir ein erstes Ausrufezeichen setzen wollen.

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Wie schon im vergangenen Jahr wird es auch wieder Begleitveranstaltungen geben, die einen Bezug herstellen sollen zu kommunalpolitischen Themen. Erneuter Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit  der nationalsozialistischen Vergangenheit Oldenburgs. Im nächsten Jahr jährt sich die Machtergreifung der NSDAP in Oldenburg zum 80. Mal während  gleichzeitig seit langer Zeit wieder ein Vertreter der Oldenburger NPD in den Oldenburger Stadtrat gewählt wurde.  Aufgrund dessen möchten wir  noch einmal die Wichtigkeit betonen, die Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und eine Gedenkstätte sowie einen Diavortrag zu dieser Thematik besuchen.  Einen Bezug zur Gegenwart wird Ronny Blaschke im Rahmen einer Buchvorstellung herstellen.  Darin wird er vor allem auf gegenwärtige rechte Rekrutierungsversuche beim Fußball  eingehen. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt unserer Veranstaltungen ist die Migrationspolitik in Oldenburg. Hierzu werden wir einen Film über das ehemalige Flüchtlingslager Blankenburg und die dort formierte Band Lés Refugiés zeigen und wollen gleichzeitig auf die aktuelle Situation in Ofen hinweisen.  Nach der Schließung des Lagers in Blankenburg sollen etwa 160 Flüchtlinge in zwei ehemaligen Kasernengebäuden im 6km von der Innenstadt entfernten Stadtteil Ofen untergebracht werden. Integration sieht unserer Meinung nach anders aus und auch in Ofen demonstrieren antirassistische Flüchtlingsinitiativen als auch eine örtliche Bürgerinitiative gegen die Unterbringung in Lagern.  Nicht allen geht es jedoch  darum, sich für menschenwürdigere Bedingungen der Flüchtlinge einzusetzen…Mit der Filmpräsentation wollen wir dazu anregen, über die Lage der Oldenburger Flüchtlinge zu diskutieren.

Soviel zunächst in Kürze zu unserem diesjährigen Programm. Über  eine rege Beteiligung an den Veranstaltungen  sowie über Spenden würden wir uns sehr freuen.  Einen genauen Überblick über die geplanten Veranstaltungen erhaltet ihr in Kürze…

FÜR EIN BUNTES UND LEBENDIGES MITEINANDER!

FANSZENE OLDENBURG GEGEN AUSGRENZUNG UND RASSISMUS!

VfB für ALLE!

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Für ein barrierefreies Marschwegstadion!

14.Februar 2011

Bürgerhaushalt

In diesem Jahr bringen wir uns mit einem eigenen Vorschlag beim diesjährigen Bürgerhaushalt der Stadt Oldenburg ein.  Im Rahmen der FARE Action Week beschäftigten wir uns 2009 unter Anderem mit der Situation der Rollstuhlfahrer m Marschwegstadion. Diese beklagten sich mehrfach über ihren deren derzeitigen Standort: bei Wind und Wetter (welches in Oldenburg bekanntlich nicht gerade das Beste ist) müssen sie mit einem Platz auf der Tartanbahn vorlieb nehmen-stets mit der Gefahr, den nächsten Ball ins Gesicht zu bekommen. Ein schönes Stadionerlebnis sieht anders aus. Schon mehrmals wendeten sich die Rollstuhlfahrer erfolglos an den Verein als auch an die Stadt. Um das Thema weiter in die Öffentlichkeit zu rücken, haben wir uns dazu entschieden, uns am diesjährigen Bürgerhaushalt zu beteiligen und fordern, dass das Marschwegstadion zu einem barrierefreien Stadion umfunktioniert wird.

Über den Vorschlag kann vom 14. Februar bis zum 07. März 2011 online abgestimmt werden. Sobald die Phase der Abstimmung beendet ist, werden die 30 meist gewählten Vorschläge an 5.000 zufällig ausgewählte Oldenburgerinnen und Oldenburger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, geschickt.  Das Ergebnis der Befragung sowie die Listen mit den Abstimmungsergebnissen aus der Abstimmungsphase werden in dem Menüpunkt “Abstimmungsergebnisse” veröffentlicht und an die Fachausschüsse des Rates weitergeleitet. Diese sprechen Empfehlungen aus, die von der Verwaltung bei der Aufstellung des Haushaltsentwurfes berücksichtigt werden. Anschließend beschließt der Rat entsprechend der Niedersächsischen Gemeindeordnung über die Haushaltssatzung und somit auch über die Aufnahme der Vorschläge in den Haushaltsplan 2012. Vorschläge, die in den Haushaltsplan 2012 aufgenommen werden, werden von der Verwaltung im Jahr 2012 umgesetzt.

Abstimmen könnt ihr ab den 14. Februar hier: www.buergerhaushalt.oldenburg.de

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Rückblick auf die Oldenburger Aktivitäten im Rahmen der FARE Actionweek 2010

25.Oktober 2010

Zwei aktionsreiche Wochen im Rahmen der FARE Action Week liegen hinter uns. An dieser Stelle wollen wir noch einmal zurück blicken…

Zwei Monate  vor Beginn der Aktionswoche haben wir uns im Fanprojekt zusammen gesetzt und überlegt wie wir die diesjährige Aktionswoche gestalten werden. Bei den Treffen wurden viele interessante Ideen geäußert und viele davon wurden letztlich auch umgesetzt.  Herausgekommen ist letztlich ein interessanter Rahmenplan. Bereits einen Tag vor offiziellen Beginn eröffneten wir unsere Aktionswoche mit der Aufführung des Filmes „Football is freedom“  und einem Buffet zu der ca. 25 Personen erschienen sind. In dem Film, der in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Darmstadt, den Ultras Darmstadt und der Aktionsgemeinschaft bewegungsorientierte Sozialarbeit, entstanden ist, ging es um Diskriminierungen im deutschen Fußball und seiner Fanlandschaft.  In dem Film wurden unterschiedliche Diskriminierungsformen (Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie) aufgezeigt, die wir ebenfalls auf dieser Homepage dokumentiert und mit eigenen Beispielen belegt haben. Der Film kam insgesamt sehr gut an, leider kam anschließend aber keine Diskussion mehr zustande.

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Zwei Tage später fand historischer Stadtrundgang über jüdisches Leben in Oldenburg statt. Nur sehr wenige wissen, dass Oldenburg die erste Stadt war, in der die NSDAP Fuß fassen konnte. Wir sahen es umso wichtiger an, uns mit den damaligen Ereignissen auseinander zu setzen und die Vergangenheit in das Bewusstsein der Menschen zurück zu holen. Viele Menschen aus der Fanszene zeigten sich interessiert. So kam es, dass der Rundgang innerhalb eines Tages ausgebucht war. Trotz des schlechten Wetters erschienen alle angemeldeten Personen zu dem angekündigten Termin. Am Julius Mosen Platz empfing uns Farschid Ali Zahedi von Werkstattfilm e.V.und zeigte uns in der Innenstadt die vielen Gebäude, in denen Juden lebten, die im Zuge der „Arisierung“ von den Nazis enteignet wurden. Die Tatsache, dass sich viele Naziverbrechen auch in Oldenburg abspielten, jeder Bürger davon wusste und sich sogar an den damaligen Verbrechen beteiligte, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den TeilnehmerInnen. Erschreckend mussten wir auch feststellen, dass sich unsere Stadt bis heute nicht zu den Ereignissen in der Vergangenheit bekennt (ursprünglich sollten vor einigen Jahren Gedenktafeln in der Innnenstadt installiert werden, was die Stadt aber nicht genehmigte). Nach dem Rundgang begaben wir uns in die Katharinenstraße und schauten uns noch den Film „Jan vom Damm“ an, eine beeindruckende Biographie über einen emigrierten Oldenburger Juden der seine Lebensgeschichte trotz des Erlebten auf lockere Art und Weise erzählt hat. Aufgrund der großen Nachfrage wurde anschließend ein weiterer Termin ins Leben gerufen, bei dem die Resonanz ebenfalls erfreulich groß war. Leider nahmen an beiden Rundgängen nur sehr wenig Jugendliche aus der Fanszene an dem Rundgang teil. Aber vielleicht lässt sich das ja noch durch einen weiteren, dritten Termin noch ändern.

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An dem Rundgang anknüpfend sollte eigentlich noch ein Vortrag über die nationalsozialistische Gesundheits und Rehabilitationspädagogik mit Dr. Ingo Harms im Fanprojekt statt finden. Dieser sollte uns etwas über die systematischen Ermordungen von PsychatriepatientInnen und beeinträchtigten Menschen im Landeskrankenhaus Wehnen berichten. Zu dem Vortrag erschienen wie schon zum Film ca. 20-25 Personen. Leider musste dieser aufgrund einer Krankheit des Referenten abgesagt werden. Wir versuchen aber einen Nachholtermin einzurichten.

Wer in den letzten zwei Wochen durch die Stadt gegangen ist, dem sind vielleicht auch die Zahlreichen Oldenburger Aufkleber aufgefallen, auf dem sich die FARE Choreographie aus dem vergangenen Jahr befand. Diese haben wir eigens für die Aktionswoche produziert und kostenlos an Dritte weiter verschenkt unter anderem am FARE Infotisch zum Heimspiel gegen Nordhorn. Dort konnte man unsere Aktivitäten auch durch ein Shirtkauf unterstützen. Diese wurden ebenfalls extra für die Aktionswoche angefertigt und sind inzwischen so gut wie ausverkauft.  Selbst unsere Mannschaft war interessiert an den Shirts und lief zum aufwärmen damit im Stadion auf.

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Optisch setzten wir während unserer Spiele ebenfalls wieder Akzente. In Northeim wurde eine neue Zaunfahne zusammen mit bunten Plastikschwenkern präsentiert, auf dem sich das diesjährige Oldenburger Motto („Fanszene Oldenburg gegen Rassismus-für ein buntes und lebendiges Miteinander“) samt einiger Fanclublogos befand.Diese Fahne wird zukünftig (neben der „Football unites-Racism divides“ Fahne)auch in unserem Stadion hängen um ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen. An der Erstellung der Fahne beteiligten sich viele Menschen aus der Fanszene. Schon lange war nicht mehr so viel los beim basteln im Fanprojekt. Dokumentiert wurden diese Aktivitäten übrigens von den Filmemachern Daniel Kunle und Holger Lauinger, die derzeit eine Dokumentation über das Oldenburger Bahnhofsviertel drehen. Der Film soll im Frühjahr 2011 ausgestrahlt werden.

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Abgeschlossen wurde die diesjährige FARE Action Week mit einer weiteren Choreographie („Das Problem an der Wurzel packen“,  an der Wurzel befand sich der Schriftzug Diskriminierung).

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Insgesamt verliefen die diesjährigen Oldenburger Aktivitäten im Rahmen der FARE Action Week sehr erfolgreich. Daran gilt es im kommenden Jahr, aber auch darüber hinaus anzuknüpfen. Es gibt noch viel zu tun. Gerade hinsichtlich der Themen, die wir auf unserem Blog und in unserer letztjährigen Broschüre aufgegriffen haben. Warum zum Beispiel haben wir im Gegensatz zu Meppen, Emden, Cloppenburg und Osnabrück immer noch keine VfB Frauenmannschaft? Warum müssen Rollstuhlfahrer weiterhin im Stadion bei Regen im Nassen stehen? Warum werden Personen in unserem Block nach wie vor aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts ihrer Herkunft , ihres Körpers, ihrem sozialen Stand oder einfach weil sie nicht dem Recht des Stärkeren entsprechen ausgegrenzt und diskriminiert? Lasst uns gemeinsam das Problem an der Wurzel packen und unser Ziel, für eine bunte und lebendige Kurve einzustehen, Taten folgen lassen!

FARE Arbeitskreis 2010

Einen Überblick über alle gelaufenen Aktivitäten im Rahmen der FARE Actionweek bekommt ihr übrigens hier: http://www.farenet.org/default.asp?intPageID=192

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Termin für zweiten Stadtrundgang steht fest!

19.Oktober 2010

Innerhalb kürzester Zeit war der historische Stadtrundgang über jüdisches Leben in Oldenburg und anschließender Filmpräsentation ausgebucht. Trotz des schlechten Wetters sind am vergangenen Freitag alle zum besagten Termin erschienen und nahmen interessiert am Rundgang teil. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die verschiedenen Gebäude gezeigt, in denen Juden lebten und die anschließend von den Nazis enteignet wurden. Jedes Gebäude erzählte dabei eine eigene tragische Geschichte erzählen. Die Tatsache, dass sich viele Naziverbrechen auch in Oldenburg abspielten, jeder Bürger davon wusste und sich sogar an den damaligen Verbrechen beteiligte, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den TeilnehmerInnen.  Und erschreckend mussten diese feststellen, dass die Stadt Oldenburg sich bis heute nicht zu ihrer negativen Vergangenheit bekennt.

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir nun einen zweiten Termin für einen kostenlosen Rundgang organisieren können. Dieser findet am kommenden Sonntag, den 24. Oktober 2010 statt. Treffen ist um 16:00 vorm Fanprojekt. Verbindlich anmelden könnt ihr euch hier: projekte@ofi-oldenburg.org

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FARE Shirts und weitere Infos zur Action Week

18.Oktober 2010

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FARE Shirts

In dieser  Woche ist das Oldenburger Shirt zur FARE Actionweek im Fanprojekt und beim Infostand im Rahmen des Nordhornspieles erhältlich welches ihr für 5 Euro plus Spende erwerben könnt. Es ist erhältlich in allen gängigen Größen solange der Vorrat reicht!

HISTORISCHER STADTRUNDGANG

Da der historische Stadtrundgang zu jüdischen Leben in Oldenburg am vergangenen Freitag bei den TeilnehmerInnen sehr gut ankam und uns weitere Anfragen erreichten, bemühen wir uns gerade um einen zweiten Termin. Voraussichtlich wird es Sonntag,  der 24. Oktober sein. Interessierte können sich hier melden: projekte@ofi-oldenburg.org Sobald der Termin endgültig fest steht wird er auf dieser Homepage veröffentlicht.

VORTRAG ÜBER REGIONALE NATIONALSOZIALISTISCHE  GESUNDHEITS UND REHABILITATIONSPOLITIK

Morgen, am Dienstag, den 19. 10. findet übrigens der Vortrag über regionale nationalsozialistische Gesundheits-und Rehabilitationspolitik im Fanprojekt statt. Ingo Harms von der Uni Oldenburg berichtet uns über die grausamen systematischen Ermordungen von Psychatriepatienten im Landeskrankenhaus Wehnen, die er im Zuge seiner Forschungsarbeiten aufdeckte. Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 im Fanprojekt. Der Eintritt ist frei!

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Oldenburger Aufkleber zur AW 2010

14.Oktober 2010

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Ab heute sind die Oldenburger FARE Aufkleber gegen Spende im Fanprojekt erhältlich! Sie werden auch im Rahmen unserer Veranstaltungen und bei den Spielen in Northeim und gegen Nordhorn erhältlich sein zu denen es auch dazugehörige Buttons (ebenfalls gegen Spende) geben wird.

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Anmeldungen für einen zweiten Stadtrundgang

13.Oktober 2010

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Das Interesse an Oldenburger Geschichte scheint bei euch erfreulicherweise  groß zu sein. Innerhalb kürzester Zeit war der historische Stadtrundgang zu jüdischen Leben in Oldenburg, der an diesem Freitag statt finden wird, ausgebucht. Es gibt bereits eine weitere Liste in der ihr euch eintragen könnt. Sollten dort genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen kommen, bemühen wir uns einen weiteren Termin für einen Rundgang zu organisieren (evtl. Sonntag nach dem Nordhornspiel). Interessierte können sich also weiterhin bei uns melden!

Anmeldungen: projekte@ofi-oldenburg.org

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