Gelebte Sozialpolitik

Der Titel dieses Beitrags mag im Zusammenhang mit einer Stadionplanung manchen verwundern, doch beschreibt er genau den Grund, weshalb wir uns für das Projekt engagieren. In unseren Reihen ist niemand Finanzinvestor, Immobilienmakler, Marketingstratege oder Architekt. Wir halten ein funktionierendes, lebendiges Stadion für das größte Jugendzentrum der Stadt. In Zeiten, in denen das gemeinschaftliche Engagement immer schwieriger von üblichen Institutionen beim Bürger einer Stadt zu aktivieren ist, bilden Sportvereine eine immer stärkere Schnittstelle. Während Breitensportvereine mit hohen Mitgliederzahlen im Bereich des aktiven Sporttreibens stets neue Gemeinschaften bilden, initiieren die Vereine des Leistungssports über den Faktor ‘Identifikation’ das Aufeinanderzugehen verschiedenster Bevölkerungsgruppen. Stadien und Arenen werden zu Treffpunkten von Menschen, die sich sonst wahrscheinlich nie begegnen würden. Die gemeinschaftliche Stärke, die die Reduktion auf eine gemeinsame, mitunter einfache Sportartstruktur, mit sich bringt, wird oftmals gar nicht gesehen, wenn es um Projekte geht, die vom Volumen an Kommerzbauten erinnern.

Wir können uns in Oldenburg sehr glücklich schätzen, daß wir bereits in zwei großen Sportarten erfolgreiche Bundesligisten haben. Aber wir sehen es als essentiell für die Stadt Oldenburg, auch im größten bundesweiten, “sozialen Netzwerk”, dem Fußball, vertreten zu sein. Wir wissen, welche überaus positiven Impulse es auf das soziale Leben & Empfinden einer Stadt oder sogar Region haben kann, wenn Solidarität und Miteinander neu erlernt & gelebt werden.

Wer darüber mehr von uns erfahren möchte, dem sei unser Menüpunkt ‘Über uns’ ans Herz gelegt.