Nachnutzung Marschweg

Neben aller Logik für einen neuen Standort stellt sich unweigerlich die Frage der Nachnutzung des Bestands am Marschweg. Mit der Sitzplatztribüne sowie der neu modernisierten Tartanbahn gibt es zwei starke Faktoren, die die Orientierung in Richtung Sport auch zukünftig als Hauptoption plausibel machen. Da allein aber schon die Stehplatzwälle auf Dauer nur mit großem finanziellen Aufwand zu erhalten sind, wäre ein Rückbau denkbar, der sich eher auf die Bedürfnisse des Breitensports konzentriert. Hier könnten großzügigere Grünflächen und vielleicht einige wenige Sitzstufen auf der heutigen Gegengerade die derzeit wuchtigen Anlagen ersetzen und auch durch den Abbau unnötiger Zäune könnten Räume für die Freizeitnutzung geschaffen werden. Wenn das ursprüngliche Spielfeld zudem durch den Rückzug des Hauptnutzers Fußball u.a. für den Schulsport besser nutzbar wird, können außerdem die nördlich angrenzenden Grünflächen geöffnet werden. Dadurch entstünde die Möglichkeit einer neuen Zuführung vom Marschweg zum Haupteingang des Olantis sowie eine konsequentere Anbindung an den Schloßgarten als “grüne Lunge”.

Auf der anderen Seite böte sich der dem Marschweg zugewandte, westliche Bereich des Areals an, um dort weitere Wohnflächen zu erschließen, die helfen würden, die Maßnahmen in Teilen gegenzufinanzieren.