Vorvarianten
Auf dem Weg zur ersten größeren Präsentation am 14.November 2007 auf dem ‘Kontaktpunkt Wirtschaft’ wurden hinter den Kulissen einige Entwürfe und Studien zu Papier und Computer gebracht, die wir hier dokumentieren.
Erste Skizzen (Dezember06)
Aus ersten Ideen und Gesprächen, u.a. zwischen Fußball-Fan und Bauunternehmer Gerald Hoppmann und Projektentwickler Jochen Rehling, wurden zur Weihnachtszeit 2006 ersten lockere Skizzen des Architekten Lars Frerichs (9grad) erstellt. Zusammen mit dem Oldenburger Software-Unternehmen Ashampoo ging man hiermit zur Jahreswende an die Öffentlichkeit. Dieser Vorentwurfsstand war lange Zeit die einzige sichtbare Diskussionsgrundlage. Allerdings war allen Beteilgten sowie interessierten Fans klar, daß neben einigen “Flüchtigkeitsfehlern” auch zahlreiche weitere Details einer Optimierung bedurften.
Sehr wohlwollend wurde zwar die Grundidee einer ortstypischen Klinkerfassade aufgenommen, jedoch eckte der in der vorliegenden Form klobige Hotelblock vielerorts an, da er u.a. in dier Positionierung große Tribünenbereiche innen aufgrund von Sichtmangel unbrauchbar macht. Das zusätzlich eine falsche Fußballfeldgröße als Ausgangslage diente, war aber dem Vorentwurfsstatus zu schulden.
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GrundrissSkizze
U.a. um die Probleme des Hotelblocks der ersten Skizzen aufzuzeigen, wurde bereits im Januar 2007 aus unseren Reihen eine kleine, ansonsten eher unverbindliche, Grundriss-Studie erstellt. Im Gegensatz z.B. zu weiteren Entwürfen der OFI hier noch mit annähernd runden “Ecken”.
Im folgend verlinktem Bild ‘SichtProblematik’ markiert die rote Fläche den Bereich, in dem keine Sicht über die Mindestfläche (also das Spielfeld) mehr möglich ist. Je weiter der VIP-Block (graues Rechteck) Richtung Spielfeld wandern würde, umso so mehr Plätze würden wegfallen.
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August07
Nach einigen Pannen in der PR im Frühjahr schien das Projekt, zumindest in der wahrnehmbaren Öffentlichkeit, zum Erliegen zu kommen. Aufgrund von steuerlichen Problemen im Umgang mit den Spenden wurde im Entwurfsbereich nicht weiter entwickelt, sodaß engagierte Mitglieder der Oldenburger Faninitiative (u.a. Architektur-Modellbauer & Studenten, Computer-Visualisierer) parallel ihre eigenen Ideen als Modell erstellten und diese intern diskutierten. Am 17.August 2007 waren die Vorarbeiten soweit gediehen, daß das Material der Projektgruppe um Jochen Rehling vorgestellt werden konnte. Hieraus ergaben sich in den folgenden Monaten zahlreiche Treffen, auf denen die Ideen zusammengeführt wurden. Letztendlich erstellte eben die OFI zusammen mit Go-OL die Computermodelle zum 14.November.
Hier ist jetzt der erste Grundentwurf der OFI zu sehen, mit dem an die Projektgruppe herangetreten wurde.

Diese Variante ist parallel zu den Vorbereitungen von Go-OL für den 14.November (mit einem Klinkerfassaden-Entwurf) von der OFI weiterentwickelt worden (Siehe Menüpunkt ‘Grundvariante’). Denn in dieser vorliegenden Variante stellten z.B. die Flutlichtmasten (zu starke Ähnlichkeit zu denen des Weserstadions) und der Business-Bereich (u.a. zu klein) noch nicht zufrieden.
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Zwischenvariante ‘Klinker’
Bis die präsentierte Variante des 14.Novembers komplett eingearbeitet war, gab es eine Zwischenvariante zur Vorstellung beim Oberbürgermeister. Dieser Entwurf ist allerdings eher eine unverbindliche Ideensammlung aus Gesprächen zwischen Jochen Rehling und Jost Glaeseker (OFI), nur sehr grob angelehnt an die Grundidee von Architekt Lars Frerichs (9grad).

Allerdings wurde aus akutem Zeitmangel auf mitunter wichtige Details verzichtet. So fehlen z.B. nahezu alle Eingänge sowie weitere Fenster. Außerdem sind die vorhandenen Fensterflächen nicht durchdacht und sollten in dieser Form nur im Ansatz ein Grundprinzip verdeutlichen. Zu sehen sind weiter abgewandelte Flutlichtmasten, die allerdings durch ihre schiefen Aufbau in den Zuschauerbereich einschneiden. Die hier gezeigte Platzgestaltung ist natürlich in diesem Stadium auch noch völlig unverbindlich.
In der Bearbeitung des Computer-Modells fiel bereits auf, daß es wohl von Wichtigkeit sein wird, am oberen Rand der Tribünen Öffnungen in die Fassade einzubringen, da sonst ein “Knasteindruck” entsteht. Dieses Problem wird auch die aktuellen Planungen weiter beinflussen. Weiter war zu festzustellen, daß die Haupttribüne wahrscheinlich einer Sonderbehandlung bedarf, denn die Bündelung der Facilities in diesem Bereich erfordert mehr Raum, der in den Standardaufbau der sonstigen Fassaden nicht unterzubringen ist. Auch das wird ein Thema bleiben.
