Was bisher geschah

1908   Der FV Germania Oldenburg (einer der beiden Vorgängervereine des VfB Oldenburg) mietet die an der Klosterbrauerei liegende Radsportbahn und baut diese in ein Fußball­stadion um.
Februar 1990   Um sich zu sanieren, muss der VfB Oldenburg das Stadion an der Donnerschweer Straße für 2.8 Millionen DM verkaufen.
16.06.1991   Ein 2:2 gegen den SC Freiburg markiert das letzte Spiel des VfB im Donnerschweer Stadion. Es folgt ein Umzug in das städtische Marschweg-Stadion. (Link)
25.05.2006   Im Sportentwicklungsplan für die Stadt Oldenburg empfiehlt die Universität Osnabrück den Bau eines reinen Fußballstadions in der Nähe der Weser-Ems-Halle. (Link)
27.12.2006   Die NWZ berichtet über die Planungen der Architekten Jochen Rehling und Lars Frerichs für ein neues Fußballstadion in Donnerschwee. (Link)
28.12.2006   Weitere Berichte über das Projekt auf Radio Bremen und in der BILD. (Link)
05.01.2007   Rolf Hilchner und Wilhelm Bogena von der Oldenburger Software-Schmiede Ashampoo werden als erste Unterstützer und Investoren des Projekts vorgestellt. Das Stadion soll “Ashampoo-Arena” heißen, die Grundfinanzierung zum Teil über Spenden und ohne Belastung öffentlicher Kassen erfolgen. (Link)
06.01.2007   Erste Gespräche mit der Stadt Oldenburg. Die Macher betonen, das Stadion nicht am Fan vorbei zu planen. Die Hintertortribünen sollen komplett aus Stehplätzen bestehen - “Die Gegner sollen mit Ohrenstöpseln auflaufen”.
09.01.2007   VfB und VfL begrüßen die Stadionpläne. Eine Debatte beginnt, welcher Verein später im Stadion spielen soll. Der Spendenstand erreicht 5.000 €. (Link)
11.01.2007   Oberbürgermeister Gerhard Schwandner äußert sich positiv zu den Stadionplänen. Allerdings mahnt er auch an, dass ebenfalls Konzepte für eine Um- oder Weiternutzung des Marschwegstadions existieren müssen. (Link)
14.01.2007   Zwei Benefiz-Spiele gegen Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig werden angekündigt. Die Zuschauereinnahmen sollen zur Finanzierung des neuen Stadions beitragen. (Link)
17.01.2007   Die offizielle Homepage zur Ashampoo-Arena geht online. (Link)
21.01.2007   Ashampoo veröffentlicht weitere Finanzierungsideen: Soccer Stones, eine Pixelseite sowie die Versteigerung von Wilhelm Bogenas Porsche sollen Investitionskapital generieren. Der Spendenstand erreicht 18.000 €, der am häufigsten gespendete Betrag ist 18,97 €. (Link)
22.01.2007   Ein ungewöhnliches Vorstellungsvideo des Projekts wird auf YouTube veröffentlicht. Kurze Zeit gehört der Clip zu den meistgesehensten Videos auf dem internationalen Portal, binnen weniger Tage sehen über 300.000 Nutzer die Stadionvorstellung. (Link)
31.01.2007   Ashampoo erklärt sich bereit, auf die Namensrechte am Stadion zu verzichten, falls sich damit ein potenter Investor locken ließe.
02.02.2007   Verkaufsstart der Soccer Stones, zudem geht die Pixelsoccerseite online. (Link)
10.02.2007   Das für den 12. Februar angesetzte Benefiz-Spiel gegen Hansa Rostock muss aufgrund eines Kälteeinbruchs mit Schneeregen abgesagt werden. (Link)
06.03.2007   Rudi Assauer bietet in einem NWZ-Interview seine Hilfe an, eine erste Kontaktaufnahme seitens der Stadion-Initiative erfolgt. Die Stadt Oldenburg erklärt sich bereit, das Grundstück hinter der Weser-Ems-Halle kostenfrei zu überlassen.(Link)
19.03.2007   Erstes Treffen der Stadioninitiatoren mit Fans des VfB im Fanprojekt. Ein regelmäßiger Austausch sowie die Wahrung von Fan-Interessen bei der Stadionplanung stehen dabei im Vordergrund.
24.03.2007   Ashampoo berichtet über steuerliche Probleme: Die Spenden und der Verkauf der Soccer Stones werden dermaßen hoch besteuert, dass eine Stadionfinanzierung über diesen Weg noch viel unrealistischer erscheint. Auch ein enger Kontakt mit Finanzamt und Oberfinanzdirektion zeigen trotz Wohlwollens keine Auswege auf.
27.03.2007   Ashampoo beschließt aufgrund der Steuerproblematik, die bisher unverkauften Soccer Stones zu verschenken. (Link)
05.04.2007   Wilhelm Bogena erklärt, dass das Stadionprojekt seitens Ashampoo bis zur Klärung der Steuerprobleme vorerst nicht weiter beworben wird.
16.05.2007   Mit dem Verkauf von Wilhelm Bogenas Porsche steigt der Spendenstand auf über 40.000 €.
30.05.2007   Jochen Rehling gibt bekannt, dass man in den vergangenen Wochen bereits an einem Großsponsor “dran” war, dieser aber doch wieder abgesprungen ist. Er gibt sich aber weiterhin optimistisch, dass selbst bei einem Nicht-Aufstieg des VfB in der laufenden Saison die Arenapläne in naher Zukunft verwirklicht werden können. Dabei bekennt er sich klar dafür, dass das Stadion allein das Heimstadion des VfB werden soll. (Link)
02.06.2007   Der VfB Oldenburg macht durch ein 4:0 gegen den TuS Lingen den Aufstieg in die Oberliga Nord perfekt. Gut 8.000 Zuschauer feiern im Marschweg-Stadion und später auf dem Hafenfest den Aufstieg. Die Fan-Choreographie vor Anpfiff fordert, das “Feuer von Donnerschwee” neu zu entfachen.
01.08.2007   Mit “Go-OL” stellt sich eine neue Stadion-Initiative vor, Jochen Rehling, Lars Frerichs, Stephan Ehlers, Gerald Hoppmann, Torsten Laube, Harald Willers, Andreas Otte und Carsten Linke wollen beraten von Rudi Assauer und Walter Hellmich das Stadionprojekt anstelle von Ashampoo weiterführen. Umsetzung und Bewerbung des Projekts sollen künftig konservativer ablaufen, ein zeitnahes Treffen mit Oberbürgermeister Schwandner, Rudi Assauer und Walter Hellmich wird angepeilt.(Link)
08.08.2007   Rudi Assauer fordert, den Kader des VfB Oldenburg noch deutlich zu verstärken, damit dieser die Qualifikation zur neuen Regionalliga erreicht und somit eine wichtige Voraussetzung für den Stadionbau schafft. Die Verantwortlichen des VfB reagieren zurückhaltend, man wolle weder das Gehaltsgefüge durcheinanderbringen noch “finanzielles Harakiri” begehen.
09.08.2007   Treffen von Go-OL, Oberbürgermeister Schwandner, Walter Hirche und Rudi Assauer im Oldenburger Rathaus. Man zeigt sich optimistisch, die Stadt bekräftigt weiterhin ein Grundstück bereitzustellen.
10.08.2007   Ashampoo erklärt, dass man sich mit dem Rückzug vom Stadionprojekt nicht vollstänidg aus der Affäre ziehen will. Anstelle soll der VfB sowie sein Jugendleistungszentrum gefördert werden, die Spenden fürs Stadion sollen innerhalb der kommenden Monate zurückgezahlt werden.
Mit dem Beginn der Bauarbeiten für einen Verbrauchermarkt verschwinden die letzten Reste des alten Donnerschweer Stadions.
15.08.2007   Treffen der Initiative Go-OL mit Wirtschaftsminister Hirche. Dieser zeigt sich angetan, kann aber keine finanzielle Förderung des Landes Niedersachsen zusagen.
Oberbürgermeister Schwandner widmet sich erneut in einer Kolumne dem neuen Stadion und bricht eine Lanze für das Projekt. (Link)
14.09.2007   SPD-Abgeordneter Wolfgang Wulf stellt eine kleine Anfrage an die Niedersächsische Landesregierung. Seine Frage, welche Unterstützungsmöglichkeiten das Land Niedersachen für das Oldenburger Stadionprojekt sieht, wird unbefriedigend und wenig hilfsbereit durch Sport- und Innenminister Uwe Schünemann beantwortet. (Link)
15.09.2007   Rudi Assauer fordert erneut Verstärkungen für den VfB. (Link)
25.10.2007   Ashampoo will mit der Förderung des VfB nun indirekt eine gute Grundlage für das Stadionprojekt schaffen. Die eigenen Spendengelder werden verdoppelt und Ashampoo wird Namenssponsor des VfB-Jugendleistungszentrums. (Link)
29.10.2007   Ashampoo beginnt wie angekündigt mit der Rückzahlung der Spenden. Die Firma ruft zeitgleich in einer Erklärung die Öffentlichkeit zum Engagement in Sachen Stadionprojekt auf. (Link)
01.11.2007   Die Initiative Go-OL gibt das Jahr 2010 als mögliches Fertigstellungsdatum des Stadions aus. (Link)
14.11.2007   Vorstellung von Stadionkonzept, Bau- und Finanzierungsplänen durch Go-OL, Oberbürgermeister Schwandner, Rudi Assauer und Walter Hellmich bei einer Veranstaltung der Oldenburger Wirtschaftsförderung in den Räumen von Peguform. Mit gut 400 Besuchern (inklusive Fan-Delegation der OFI) ist es die bisher bestbesuchte Veranstaltung dieser Art. Ein Stadion-Trailer sorgt für Gänsehaut, Assauer und Hellmich für klarere Zahlen, Oberbürgermeister Schwandner für einen optimistischen Grundton und der VfB für unzählige blau-weiße Balkenschals. (Link)
16.11.2007   Oldenburger Politiker (vor allem von SPD und FDP) begrüßen die Stadionpläne. Rudi Assauer äußert sich neuerdings zurückhaltender in Bezug auf Verstärkungen für den aktuell (bei einem Spiel weniger) drittplatzierten VfB angeht. (Link)
20.11.2007   Niedersachsens Innenminister Schünemann stellt eine Landesbürgschaft in Aussicht, Oberbürgermeister Schwandner denkt zudem eine städtische Bürgschaft an. Notwendige Voraussetzung für beide sei die Erarbeitung eines schlüssigen Finanzierungskonzepts. (Link)
22.11.2007   Der Bürgerverein Donnerschwee kündigt Bedenken in Hinblick auf die Verkehrssituation und eventuellen Vandalismus an und fordert eine Bürgerbeteiligung an den Planungen. (Link)
23.11.2007   Fans aus dem Kreis der Oldenburger Faninitiative stellen die vorliegende Webseite ins Netz. Die Seite soll zur Dokumentation und Diskussion des Stadionprojekts aus Fansicht sowie zur Präsentation eigener Entwürfe dienen.
Hans-Henning Adler von der Oldenburger Linkspartei kritisiert Schünemanns Landesbürgschaft als “Versprechen, dass man nicht halten muss”. (Link)
15.12.2007   Der VfB Oldenburg verabschiedet sich mit einem 2:1-Sieg gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck in die Winterpause. 36 Punkte und Platz 2 sind eine hervorragende Ausgangssituation um in den verbleibenden 17 Spielen die Qualifikation zur neuen Regionalliga zu erreichen, die eine wichtige Voraussetzung für den Stadionbau ist.
06.01.2008   Prof. Dr. Christian Wopp (Universität Osnabrück) philosophiert als Gastreferent des “Feuerwerks der Turnkunst” über eine Arenavariante in Stahlrohrkonstruktion nach Vorbild des SV Wehen Wiesbaden. (Link)
11.06.2008   Nachdem sich der VfB dank der Lizenzverweigerung für den TuS Heeslingen trotz einer katastrophalen Rückrunde noch in die Relegationsrunde retten konnte, zerschlagen sich alle Hoffnungen auf den Aufstieg durch eine bittere 1:5-Heimniederlage gegen den FC Oberneuland. Da der VfB mindestens die kommende Saison wieder nur fünftklassig spielt, erleiden die Stadionpläne einen herben Rückschlag und werden vorerst auf Eis gelegt. (Link)
19.11.2008   Das Thema Stadion taucht nach längerer Pause wieder in der Öffentlichkeit auf: Das Marschwegstadion ist dringend Sanierungsbedürftig und somit werden Umbauvarianten von unterschiedlichem Umfang diskutiert. Aufgrund der auf jeden Fall notwendigen Untergrundsanierung besteht die Befürchtung, dass der VfB mindestens eine Halbserie nicht am Marschweg spielen kann. Die Oldenburger Polizei fordert hingegen aus Sicherheits- und Verkehrsgründen einen Stadionneubau in Bahnhofsnähe. (Link)
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